
20 November 2008
Gratis Bibel für alle Dominikaner
Sagrada Biblia
Der Präsident der bekannten Organisation 'Alles ist möglich' (Todo es possible), Ángel Puello, gab bekannt, dass alle Dominicaner Zugang zu einer kostenlosen Bibel über die Weihnachtszeit haben.
Ángel Puello gab dies während eines TV Programms bekannt und fügte hinzu, daß das lesen der Bibel den Leuten erlauben werde, den Sinn zu sehen.
Er hob auch hervor, daß das Dominkanische Gesetz (Artikel 44-00) besage, dass die Bibel jeden Tag in der Schule gelesen werden müsse und wenn man diese Tradition aufrecht erhalte, würde das Kriminalitätsniveau unter Jugendlichen drastisch fallen.

20 November 2008
Zentralpark von Puerto Plata in weihnachtlichem Glanz
In Sosúa sieht man noch fast nirgendwo die Weihnachts-dekorationen, aber der Zentralpark von Puerto Plata ist bereits in ein Weihnachtsspektakel verwandelt.
Eine riesige Lebensgroße Grippe wurde links neben der Kirche aufgebaut und an allen Laternenposten wurde Weihnachtsdekoration angebracht.
Als wir die Grippe besuchten, fehlte leider die wichtigste Person, das Jesuskind.
Es wird Musik gespielt und jeden Sonntagnachmittag wird ein Grippenspiel präsentiert.
Natürlich gibt es dann keine swingenden Merenguebands, aber es werden Weihnachtslider wie 'Stille Nacht' und 'ein Kind ist geboren' gespielt.
Ja, in Puerto Plata ist bereits Weihnachten.
Weihnachten in Puerto Plata
Um das Video zu sehen, bitte klicken sie auf diesen Link:
www.youtube.com/watch

19 November 2008
Kommission zur Wiederöffnung der Zuckerfabrik zusammengestellt
Es wird ein Treffen für den 22. November (15.00) in der Sporthalle in Montellano organisiert, zu dem eine grosse Anzahl an Aktienhaltern eingeladen wurde, um die Wiedereröffnung der Zuckerfabrik in Montellano zu diskutieren.
Darunter wird auch die Gouverneurin der Provinz Puerto Plata, der Tourismusdirektor, aber auch die Bürgermeister von Montellano, Sosúa, Puerto Plata und Imbert sein.
Die Zuckerfabrik in Montellano
Ehemalige Angestellte der Fabrik, Gewerkschäftsführer, die Chefs der Polizei und das Militär werden ausserdem anwesend sein.
Die Kommission möchte einen Notfallplan ins Leben rufen, um die Zuckerfabrik wieder zu eröffnen.
Rund 15,000 Einwohner aus Montellano hatten sich dort, direkt oder indirekt, ihren Lebensunterhalt verdient.
Seit die Fabrik vor einigen Jahren schloss, müssen viele Familien unter der Armutsgrenze leben und haben oftmals keine Idee, woher sie das Geld für ihre nächste Mahlzeit nehmen sollen.
Viele Jugendliche sind in die Kriminalität abgestürzt, da sie keinen anderen Ausweg aus der Situation sehen.
Viele ehemalige Arbeiter der Firma sagen: 'wir sind die ewigen Versprechungen und das Bla bla leid.
Wir können weder Versprechungen essen, noch von Wörtern leben'.

18 November 2008
Pfarrer ist gegen die späteren Schließungszeiten
Für Mittwoch den 19. November wird ein Treffen im Theater des Hotels Casa Marina organisiert, um über die mögliche Erweiterung der Schließungszeiten für Bars und Restaurants zu diskutieren.
Momentan müssen die lokalen Bars und Restaurants in Sosúa um 2.00 Uhr früh an Wochentagen und um 3.00 Uhr an Wochenenden schliessen.
Vor allem die Besitzer dieser Establisements möchten die Schließungszeiten auf mindestens 4.00 Uhr morgens erweitern.
Sie luden zu dem Treffen die Bar/Restaurant Besitzer, den Polizeichef, den Kommandeur der Luftwaffe und die Vertreter des Tourismusamtes ein.
Allerdings sprach sich der Pfarrer der Katholischen Kirche (Bernardo Vásquez) gegen den Vorschlag zu Erweiterung der Schließungszeiten aus.
Bernardo Vásquez
Er meint, dass das Kriminalitätsniveau und der Drogenkonsum ansteigen werden, dass weniger Menschen die Kirche besuchen werden und dass Jugendliche in ein Kriminelles Leben absinken könnten.
Der Pfarrer möchte, dass die Bars und Restaurants sogar früher schliessen und dass man den Sonntag als Tag der Ruhe und der Einkehr respektiere.

18 November 2008
Hotelmanagement schickt 60% der Belegschaft nach Hause
Über 60% der Belegschaft in den Hotels entlang der Nordküste der Dominikanischen Republik bekam 90 Tage unbezahlten Urlaub.
Die Belegung der Zimmer in machen Hotels ist so enttäuschend dieses Jahr, durch die Finanzkrise, dass das Management von 30 Hotels gezwungen war, 7000 von normalerweise 12000 Angestellten ohne Bezahlung nach Hause zu senden.
Casa Marina
Notwendige Renovierungen und Erweiterungen der Hotels, welche normalerweise in der Nachsaison gemacht werden, werden diesmal nur teilweise implementiert oder annulliert, wegen der fehlenden Gelder.
Der Sprecher des Tourismussektors, Leonardo Medrano, dass 40% weniger Urlauber dieses Jahr die Nordküste besucht haben, als letztes Jahr.
Die Hotels, die unter dieser Situation leiden sind Iberostar, Blue Bay, Los Riú, Viva Wyndham, VH Hotels, Casa Marina und Sosúa Bay.
Die kleineren Hotels in Sosua, wie das Casa Valeria, Hotel Don Andres und Hotel El Colibri, dass sie noch nicht von der Finanzkrise betroffen sind.
Die kleineren Hotels sind nach wie vor gut belegt.
Quelle: El Faro

17 November 2008
Protestmarch gegen Gewalt an Frauen
Nächsten Mittwoch, 19. November, werden Protestmärsche im ganzen Land veranstaltet, um gegen Gewalt und Missbrauch von Frauen zu protestieren.
In Lateinamerika und auch in der Dominikanischen Republik, gibt es Gewalt gegen Frauen in vielen Familien.
Alleine dieses Jahre starben durch Gewalt in der Familie 154 Frauen.
Um dieses Problem hervorzuheben, organisert die Regierung ( La Procuraduría General de la República) eine Serie von Märschen am Mittwoch.
Um 15.00 Uhr wird in Puerto Plata ein Protestmarsch stattfinden, an dem Schulkinder und Studenten teilnehmen werden.
Violencia contra la mujer
Auch die Schüler aus Sosúa gaben bekannt, dass sie an dem Marsch teilnehmen werden, aber es ist noch nicht klar, ob sie in Sosúa oder Puerto Plata marschieren werden.

16 November 2008
Bildungsprojekt beginnt in Sosúa
Während der nächsten Woche, wird ein neues Bildungsprojekt in Sosúa starten, mit Lernpackete die in einem extra Lernraum in der Gregorio Luperón Schule verteilt werden.
Die Lernpackete werden verteilt
Ältere aber auch jüngere Schüler, denen es nicht möglich war, ihre Mittelschule und Abitur abzuschließen, wird die Möglichkeit gegeben, dort ihr Diplom nachzuholen.
Das Projekt ist eine Initiative der First Lady des Landes, Dra. Margarita Cedeño de Fernández.
Hausaufgaben können zur Korrigierung übers Internet verschickt werden und der Lehrer wird immer bereit sein, eine zusätzliche Frage übers via Internet zu beantworten.
Während der offiziellen Einweihung des Projekts, bekamen alle Schüler eine Tasche mit dem nötigen Utensilien, wie Textbücher, Übungsbüchern und Stifte und Kugelschreiber.
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