Der Vorsitzende der Reformistenpartei (PRN) in Haiti, Herr Rene St.-Fort verbrachte vor kurzem ein paar Tage in Sosúa als Teil seines Besuches in der Dominikanischen Republik.
Zusammen mit anderen wie Real Gagnon, sprach er mit Ing. Garry Kooy, welcher der Vizepräsident der Umweltorganisation SOMONCA ist, über die Entwicklung in Haiti.
SOMONCA und die in Sosúa sitzende Firma Tractor del Norte organisieren den Transport und die Trinkwasserversorgung nach Port-au-Prince.
Herr St.Fort sprach auch mit Ina Hapke und Juane Perdomo von Century 21, wo sie über Hilfskampagnen für die Opfer des Erdbebens in Haiti diskutierten.
Von den Century 21 Büros aus helfen die lokale Bürgerwacht und Ina Lebensmittel und Medizin zu organisieren, um diese dann in die Katastrophengebiete zu bringen.
Am Donnerstag wurde eine neue Ladung an Lebensmitteln und Kleidung nach Port-au-Prince gebracht und diese Hilfe wurde von SOMONCA transportiert, zusammen mit Wasserversorgung.
Herr St.-Fort möchte mit dem nächsten Konvoi und SOMONCA mitfahren um in der Koordination der Bemühungen der verschiedenen Organisationen in der Hauptstadt zu helfen.
Juan Perdomo, René St-Fort und Ina Hapke
Herr St.-Fort wurde von seiner Partei als Präsidentschaftskandidat für die Generalwahlen, welche für November geplant sind, nominiert.
Die PRN Partei hat nicht viel Erfahrung, da sie erst vor fünf Jahren gegründet wurde.
Die Parteimitglieder nennen sich selbst 'Pragmatische Sozialliberale' und viele Mitglieder haben im Ausland studiert.
Darunter Herr St.-Fort, welcher sein Jurastudium in Kanada abgeschlossen hat und dann Kurse in den USA und Europa belegte.
Man kann sehen, dass er ein gebildeter Mann ist, welcher eine klare Vision von seinem Land hat.
Sowohl seine Stimme als auch sein Charisma erinnern Sie an Präsident Obama.
Laut Herrn St.-Fort, unterstütze die PRN Partei die Emanzipation der Frauen und Arbeiter.
Natürlich ist momentan Notfallhilfe allererste Priorität für jeden, vor allem Unterkunft, Essen, sauberes Wasser und Sanitäre Einrichtungen für die Opfer des Erdbebens sind wichtig.
Aber später sind Projekte notwendig um Arbeitsplätze zu kreieren und somit Kriminalität, Korruption und Prostitution zu verhindern.
Zu allererst muss die Infrastruktur wieder hergestellt werden, mit neuen Strassen und einer Stromversorgung, einem Abwassersystem und vielen neuen Häusern die gebaut werden müssen.
Real Gagnon, René St-Fort und Garry Kooy
Das Bildungswesen muss auch renoviert werden und mit der Grundschule und Technischen Schulen beginnen.
Es ist wichtig, dass die Hauptstadt wieder eine nette Stadt wird und nicht ein überbevölkertes Ghetto.
Die neue Hauptstadt Port-au-Prince sollte nicht mehr als eine halbe Million Einwohner haben.
Das Land braucht Landwirtschaftskooperativen (Model Farmen mit guten Bewässerungssystemen), wo die Leute Lebensmittel anbauen können, anstatt alles importieren zu müssen.
Tourismus und die Produktion von Konsumartikeln müssen auch stimuliert werden.
Wiederaufforstung ist auch ein wichtiges Anliegen.
All die Finanzielle Hilfe, die momentan nach Haiti kommt, stellt echte und einzigartige Möglichkeiten für eine Änderung des Landes zur Normalität, Reichtum und guter Regierung dar.
Es ist möglich für einen Wechsel trotz dem schrecklichen Elend das momentan herrscht, aber Haiti wurde eine einzigartige Gelegenheit gegeben, noch mal neu anzufangen.
Mit dem Charismatischen Tonfall, den Präsident Obama benutzte, sagen auch die Menschen aus Haiti: 'Yes wie can!'