Während der letzten paar Monate können wir einen Anstieg an Obdachlosen sehen, die entlang der Hauptstrasse von Sosúa, der Pedro Clisante, abhängen.
Das sind Haitianische und Dominikanische Jugendliche zwischen 6 und 14 Jahren, welche durch die Strasse schleichen und normalerweise draußen oder in Hauseingängen schlafen.
Wolfgang Schönner
Manchmal versuchen sie Geld zu verdienen, indem sie Schuhe sauber machen, während andere betteln oder versuchen, Urlauber zu beklauen.
Die Leute erzählen, dass sie auch dazu benutzt werden, Drogen bei sich zu haben, oder sie werden von Erwachsenen beauftrage, in leere Häuser einzubrechen.
Wenn die Kinder sich weigern, werden sie geschlagen.
Wolfgang Schönner, der Besitzer des 'Schnitzel Paradies' Restaurant in der Pedro Clisante Strasse, versucht etwas für diese Kinder zu tun.
Letzten Dienstag sprach er (zum zweiten Mal) mit Vertretern des Jugendaufsicht, der Nationalpolizei und der Behörden der Familienaufsicht.
Wolfgang sagt, dass die Dominikanische Republik gute Gesetze habe um Kinder zu schützen, welche zu vergleichen sind mit den Gesetzen aus Ländern wie Canada oder der Europaeischen Union.
Das Problem ist nur, dass diese Gesetze hier nicht durchgesetzt werden.
Allerdings haben die Behörden, die Wolfgang kontaktiert hat, versprochen dieses Problem ernst zu nehmen.
Zu allererst bitten die Familienaufsichtsleute die Polizei, zu helfen die Eltern zu verfolgen und ihnen klar zu machen, dass sie für die Erziehung ihrer Kinder verantwortlich sind.
Wenn dies ihnen egal sei, dann werden diese Eltern Strafverfolgt.
Jedoch wird man dadurch nur einen kleinen Prozentsatz der Probleme lösen, denn viele Eltern können nicht gefunden werden, oder blieben wegen dem Erdebeben in Haiti oder starben bei der Tragödie.
Diese Waisen werden dann in ein spezielles Zentrum zwischen Sosúa und Cabarete gebracht.
Obdachlose Kinder
Der Sprecher des Jugendamtes gab an, dass das neue Zentrum sehr notwendig für diese Kinder sei, da die existierenden Heime für verwahrloste Kinder bereits überfüllt seien und keinen Platz für zusätzliche Kinder haben.
Laut Wolfgang haben seine Kontakte zu den Autoritäten einige positive Ergebnisse produziert, denn die Polizei hat während der letzten Tage eine Anzahl von Kindern aus den Strassen entfernt.
Obdachlose Kinder
Das hat das Problem ein wenig reduziert für die Urlauber.
Jedoch steht weiterhin ganz oben auf der Agenda ein kommunales Heim für diese Waisen ganz oben auf der Agenda - ein Ort an den diese Kinder gebracht werden, überwacht und in die Schule gehen können.
Aber das wird viel Geld kosten und es wirft die Frage auf, ob die Regierung darauf eingestellt sei, genügend Gelder aufzubringen für solch ein Projekt.
Wolfgang Schönner sagt, dass wir die Realität akzeptieren und verstehen müssen, dass ein anständiges zu Hause für diese Kinder nur durch Sponsoren gefunden werden könne.
Sobald die Pläne für ein Kinderheim abgeschossen sind, wird Sosúa-Nachrichten einen Aufruf an die Spender veröffentlichen.